Sie sind hier: Aktuelles
Zurück zu: Startseite
Allgemein:
Mobile Ansicht
Desktop Ansicht
Impressum / Erstinformation / Datenschutz
Hier ist eine sachliche Zusammenfassung (KI-generiert) der Kernaussagen aus dem Pressebericht (Agrarheute / zitiert im Assekuranz-Info-Portal) über die Entwicklung bei Kfz-Versicherungen für ältere Fahrer und Rentner in Deutschland:
Viele Kfz-Versicherer erheben Alterszuschläge auf die Versicherungsprämie für ältere Fahrer. Hintergrund ist, dass statistisch gesehen Fahrer höherer Altersgruppen bei Unfällen mit Personenschäden häufiger als Hauptverursacher auftreten. Diese Zuschläge führen dazu, dass ältere Fahrzeughalter deutlich mehr zahlen als jüngere – trotz oft jahrelanger unfallfreier Fahrpraxis.
In Einzelfällen kündigen Versicherer ältere Versicherungsverträge. Ziel der Kündigung ist nach Medienberichten offenbar, im Anschluss einen deutlich teureren neuen Vertrag anzubieten. Dies kann passieren, obwohl die ältere Person über lange Zeit unfallfrei gefahren ist.
Versicherer begründen Alterszuschläge statistisch: Sie sehen ein höheres Unfall- und Schadensrisiko bei älteren Fahrern. Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) entsprechen diese Zuschläge den anerkannten statistischen Grundlagen. Laut BaFin (Finanzaufsicht) ist eine altersabhängige Tarifierung generell mit geltendem Recht vereinbar, solange sie risikoadäquat berechnet wurde.
Sozialpolitisch wird kritisiert, dass zwar rechtlich zulässig, die Praxis aber vor allem für Rentner mit begrenztem Einkommen belastend sein kann. Der Vorwurf: Senioren würden „abgezockt“, weil sie wegen ihres Alters höhere Beiträge zahlen – oft unabhängig von der tatsächlichen Fahrleistung oder Schadenfreiheit.
In ergänzender Berichterstattung wird oft genannt:
- Anbieterwechsel
- Kündigung durch den Versicherungsnehmer bei Beitragserhöhung
- „Familientrick“ (Übertragung von Schadenfreiheitsklassen auf Familienangehörige), allerdings mit Risiken und nicht immer kostensparend.
| Altersgruppe | Beitrag im Vergleich zu 55-Jährigen |
| 65 Jahre | ca. +8 % |
| 75 Jahre (durchschnittlich) | ca. +48 % |
| 75 Jahre (Verivox-Daten) | ca. +74 % |
| 85 Jahre | ca. +139 % |
Quelle: agrarheute